Solinger Astsäger

Es muss Gründe geben, warum die Solinger Sprache so viele Begriffe für diese Sorte Menschen kennt:

... allesamt Menschen, die motzen, maulen, meckern – ohne selbst, solingen-derb ausgedrückt, den Arsch hochzukriegen, also selbst etwas zu unternehmen, was zur Beendigung ihrer Unzufriedenheit gehört. Es waren, es sind die unangenehmen Zeitgenossen, die sich selbst als einfältig und ziemlich trottelig outen, pardon, solingerisch: aule Stippel sind. Eben ein Bölles, Burentrampel, Döspaddel, domm Dier, Dussel.

Kallbacken, Hepen, Bottschoken, Brölloßen, Dawersköppe, Döppen, douf Nöte, Finnen, Geftzwerge, Grutschnuten, Iepekrätzer, Jaubüdel, kleine Furzer, Klogscheisser, Knaaspitter, Knurrbüdel, Krentefiester, Krentekacker, Lurapen, Meckerpitter, Nörgelspitter, Piemocks, Pröttelspitter, Puhhahns, Quasselsfötte, Quettsäcke, Stokenieser, Sabbelschnuten, Schnaderprumm, Schwätzbacken, Strongsbüdel, Totterfötte, Tratschen, Wenkbüdel, Wiesnasen, Trogmutten, Suppenhöhner ...