Na, gnä' Frau, heute schon fremd gegangen?

Wenn Frauen über Männer lästern (was sie gerne tun), fällt unweigerlich das Urteil, diese bösen Knaben seien ja eh nur schw...-gesteuert (na, Sie wissen schon). 


Schön, nun können die Männer zurückkeifen: Und Frauen sind Ei-abhängig. Besser gesagt: Eisprung-Tussis. Untreu, triebhaft, einfach nur g... (diese igitt-Vokabel). Denn was die Wissenschaft (oder die sich dafür hält) nicht alles rausfindet:


(pte) An fruchtbarsten Tagen werden Frauen ihren Lieblingsprodukten untreu und sehnen sich nach Abwechslung. Zu diesem Schluss sind die Forscherinnen Kristina M. Durante und Ashley Rae Arsena von der University of Texas at San Antonio gekommen. Biologische Vorgänge im Körper verändern in erster Linie die Auswahlmechanismen von potenziellen Partnern - und in zweiter Linie auch das Konsumverhalten. "Frauen haben während des Eisprungs viele verschiedene Wahlmöglichkeiten getroffen - von Schokoriegeln bis hin zu Kosmetik, und nicht immer und immer wieder dasselbe Produkt oder dieselbe Marke gewählt", erklärt Durante. "Wenn wir die Frauen aber aufgefordert haben, sich vorzustellen, sie seien in einer liebevollen Beziehung mit einem attraktiven Partner oder wenn wir verheiratete Frauen aufgefordert haben, ihren Ehering anzustecken, ist das Verlangen nach Abwechslung während des Eisprungs verschwunden."


Wenn schon ein neuer Lover, dann wenigsten ein anderer Schokoriegel (vielleicht einen in Schw...-Form?). Der One-night-stand mit Lidl statt Aldi. Oder den Postboten vernaschen statt der 5-Minuten-Terrine. 


So tut sich dann für die Verwirrung ihrer Kunden für Werber eine neue Dimension auf: die Zielgruppe der Eisprüngigen. Vielleicht kann Tengelmann dann das 50-grades-of-shyless-Angebot positionieren oder der Kaufhof wirbt mit einem Doppelpack: 2 Waschmittel zur Wahl plus 2 Nächte mit dem Mann Ihrer Wahl. 99 Euro.


Während der Menstruation darf dann der Alte wieder schmachten und die Hausfrau kauft bei Edeka wie immer Milka-Nuss. Diese dumme lila Kuh.


Kann es nicht wirklich spannend sein, diese Kombination von Werbung und Pseudo-Wissenschaft?  Wir haben ja sonst nichts zu tun ...