Drucken ist ein Verblödungs-Filter

Zu lesen steht:


TV UND INTERNET LEISTEN VERBLÖDUNG VORSCHUB

Cambridge-Forscher weisen Vorteile klassischen Lesens nach


Fernsehen, Internet und Computerspiele machen nicht unbedingt schlau. Im Gegenteil, jede zusätzliche Stunde vor den Geräten sorgt für merklich schlechtere Noten beim General Certificate of Secondary Education (GCSE), dem britischen Gegenstück zur mittleren Reife. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der University of Cambridge http://cam.ac.uk . Mehr Zeit für Hausaufgaben oder klassisches Lesen dagegen ist - zumindest in Maßen - gut für die schulische Leistung.

Der indirekte Effekt                               

Drucken ist teuer. Aus diesem Grund hat man sich (und tut es heute noch) genau überlegt, ob ein Inhalt sich zu drucken lohnt. Denn entweder muss er vom „Druckenlasser“ aus eigener Tasche bezahlt werden – mithin muss ein Nutzen vorhanden sein, der sich zu Geld machen lässt – oder die Leser zahlen selbst und freiwillig für den Inhalt. Also wurde nicht jeder Sch... gedruckt. 


Anders beim Fernsehen; das finanziert sich immer mehr und in anderen Ländern ausschließlich von Werbeeinnahmen, und Werbung wirkt, so scheint es, um so besser, je flacher, aber reißerischer die Inhalte sind. 


Ganz pauschal Gedrucktes mit TV zu vergleichen ist der klassische Irrtum, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die beiden Medien haben nämlich völlig andere Intentionen.